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Yukon

Allein der Name Yukon verheißt vielen Reisenden Abenteuer und Herausforderung. Nicht ohne Grund ist das Territorium im äußersten Nordwesten Kanadas berüchtigt für seine unwirtlichen Bedingungen: Schon zu Zeiten des legendären Goldrausches fand so mancher Abenteurer den Tod. Heute ist es nicht mehr das Gold, das immer mehr Besucher in den hohen Norden des Landes zieht. Vielmehr sind es die Weite der Landschaft, die Wildheit der Berge, Ursprünglichkeit und das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, die abenteuerlustige Urlauber anlocken.

In den letzten Jahren war ein interessanter Trend festzustellen: Immer mehr Outdoor-Begeisterte konnten sich für das Reiseziel Yukon erwärmen – trotz langer und nicht immer bequemer Anreise. Besonders gefragt waren Paddel- und Wandertouren, aber auch Jagd- und Angelausflüge erfreuten sich großer Beliebtheit, Tendenz steigend. Kein Wunder: Zum einen zehrt der Yukon nach wie vor von seinem Image als lebensfeindliches Territorium, in dem sich jedoch große Schätze verbergen können. Zum anderen bietet sich besonders der legendäre Yukon River mit seinem klaren, kalten Wasser, seiner Abgeschiedenheit und Ruhe geradezu für Angelausflüge und Wassersport an. Auch die großen Seen bieten mit ihrem Fischreichtum ideale Bedingungen für Outdoor-Begeisterte mit einer Vorliebe für den Angelsport. Übernachten kann man vergleichsweise unkompliziert in Zelten oder Wohnmobilen, knisternde Lagerfeuer unter dem unendlichen Sternenhimmel spenden wohltuende Wärme.

Yukon

Yukon ©iStockphoto/Natalia Bratslavsky

Besonders im Sommer gleicht der Yukon einem Abenteuerspielplatz für Erwachsene: Egal ob man auf den Spuren der Indianer wandeln oder nach Gold schürfen will, ob Wandertour oder Flussabenteuer, jeder findet unter dem breiten Angebot ein passendes. Von Vorteil ist, dass die Sonne im Hochsommer praktisch nicht untergeht, was Urlaubern lange Tage und zauberhafte Lichtstimmungen beschert. Die Tage im Winter sind deutlich kürzer – zum Teil traut sich die Sonne gar nicht erst über den Horizont. Trotzdem kann sich eine Reise in den Yukon lohnen, denn nur im Spätherbst und Winter präsentiert sich das Abenteuerland in einem prächtigen weißen Gewand, das die surreale Landschaft noch unwirklicher und lebensfeindlicher, aber auch faszinierender erscheinen lässt. Die schönste Art, diese Landschaft zu entdecken, ist eine Tour im Hundeschlitten, die bei zahlreichen Anbietern im Programm zu finden ist. Spätestens wenn das grüne oder lilafarbene Nordlicht den Nachthimmel und die schneebedeckte Landschaft erleuchtet, erschließt sich auch dem letzten Zweifler die Faszination, die von diesem Stück Erde ausgeht.

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